Cremige Paprika Kartoffel Pfanne – Vollwertig, Würzig und Unwiderstehlich Sättigend

Emma – Foodbloggerin & Köchin, die leckere Rezepte für EllaRezepte teilt

Hallo, ich bin Ella.

Ich bin das Herz und die Hände hinter diesem Blog. Inspiriert von der Küche meiner Großmutter, wo frische Zutaten und Liebe Magie erschufen, teile ich nun Rezepte, um diese Wärme in dein Zuhause zu bringen. Lass uns gemeinsam etwas Besonderes kochen!

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Cremige Paprika Kartoffel Pfanne

Es gibt Abende, an denen man sich nach etwas sehnt, das wärmt – von innen und außen. Cremig, würzig, sättigend, unkompliziert. Diese Paprika Kartoffel Pfanne ist die Antwort auf genau diese Abende. Goldene Drillinge, samtige Kichererbsen, junger Spinat, alles eingehüllt in eine cremige, leicht rauchige Paprikasauce – und zum Abschluss ein Streuen von goldbraun gerösteten Sonnenblumenkernen, das dem Ganzen Textur und Charakter gibt.

Das Besondere an diesem Gericht: Es ist vollständig pflanzlich und trotzdem so sättigend und reichhaltig, dass niemand das Gefühl hat, auf irgendetwas zu verzichten. Kichererbsen liefern pflanzliches Protein, die Kartoffeln komplexe Kohlenhydrate, der Spinat wichtige Mikronährstoffe – und das geräucherte Paprikapulver bringt eine Tiefe ins Spiel, die das Gericht weit über seine schlichten Zutaten hinaushebt.

In rund 43 Minuten steht die Pfanne auf dem Tisch. Die meiste aktive Zeit ist das Schneiden und Rühren – der Rest erledigt sich fast von selbst. Ein Gericht, das unter der Woche genauso überzeugend ist wie an einem entspannten Wochenende.

Das Geheimnis: Geräuchertes Paprikapulver

Wer dieses Rezept zum ersten Mal kocht, wird überrascht sein, welche Tiefe ein einziges Gewürz in ein pflanzliches Gericht bringen kann. Das geräucherte Paprikapulver – auch Pimentón de la Vera aus Spanien ist eine ausgezeichnete Wahl – trägt ein zartes Raucharoma in sich, das an langsam gegarte Fleischgerichte erinnert, ohne auch nur eine Spur tierischer Zutaten zu benötigen.

Der Schlüssel liegt in der Art, wie das Paprikapulver in der Pfanne verarbeitet wird: zusammen mit dem angerösteten Tomatenmark entwickeln sich Röstaromen, die in der Pfanne durch das Ablöschen mit Kartoffelkochwasser gelöst werden. Dieses stärkehaltige Wasser ist dabei kein Zufall – es hilft, die gesammelten Aromen vom Pfannenboden zu lösen und in die Sauce zu integrieren. Ein klassischer Trick aus der professionellen Küche, der zuhause genauso funktioniert.

Warum 3 EL Paprikapulver? Das mag viel klingen – ist es aber nicht. Geräuchertes Paprikapulver ist deutlich milder als scharfes Chilipulver. Es gibt Farbe, Tiefe und eine warm-rauchige Note, ohne das Gericht scharf zu machen. Wer es intensiver mag, kann noch einen halben Teelöffel Chiliflocken ergänzen.

Zutaten und ihre Bedeutung

Für 2 Portionen benötigst du:

  • 750 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Tomatenmark
  • 240 g Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft)
  • 3 EL geräuchertes Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL Tamari oder Sojasauce
  • 200 ml pflanzliche Kochcreme
  • 70 g frischer Spinat, grob gehackt
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Die Zutaten im Detail

Drillinge sind die ideale Kartoffelwahl für dieses Gericht. Klein, festkochend, mit dünner Schale – sie behalten beim Vorkochen und anschließenden Schmoren ihre Form und haben eine angenehm cremige Textur. Wer keine Drillinge bekommt, schneidet mittelgroße festkochende Kartoffeln in gleichmäßige Stücke.

Schalotten statt normaler Zwiebeln bringen eine mildere, leicht süßliche Note, die gut in die cremige Sauce passt. Wer Schalotten durch Zwiebeln ersetzt, sollte etwas mehr Zucker oder eine Prise Ahornsirup ergänzen.

Tamari oder Sojasauce ist der Umami-Booster dieses Rezepts. Ein Esslöffel genügt, um der gesamten Sauce eine Salztiefe zu geben, die über reines Würzsalz weit hinausgeht. Tamari ist glutenfrei und etwas milder als herkömmliche Sojasauce – beides funktioniert hervorragend.

Pflanzliche Kochcreme macht die Sauce cremig und bindet alle Aromen zusammen. Hafer- und Sojacreme sind die beliebtesten Optionen: Hafercreme hat eine neutrale, leicht süßliche Note; Sojakreme ist etwas reicher und cremiger. Wer keine pflanzliche Alternative möchte, kann normale Sahne verwenden – das Gericht ist dann nicht mehr vegan, aber genauso lecker.

Kichererbsen aus der Dose sind das proteinreiche Herzstück der Pfanne. Sie nehmen beim Schmoren die Aromen der Sauce tief auf und bekommen eine weiche, fast schmelzende Textur. Getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht und vorgekocht, sind noch geschmackvoller – für spontane Abende ist die Dose aber die kluge Wahl.

Frischer Spinat kommt ganz am Ende hinzu. Babyspinat ist am zartesten, grob gehackter normaler Blattspinat funktioniert ebenfalls. Durch die Restwärme der Sauce fällt er in wenigen Minuten zusammen und gibt dabei einen Teil seiner Feuchtigkeit ab, die die Sauce weiter anreichert.

Geröstete Sonnenblumenkerne sind das i-Tüpfelchen. Sie bringen Biss, Nussigkeit und einen leichten Kontrast zur cremigen Sauce. Das Rösten in der trockenen Pfanne dauert nur 2–3 Minuten – aber es macht einen spürbaren Unterschied gegenüber rohen Kernen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Kartoffeln vorkochen

Schritt 1: Kartoffeln waschen und kochen Wasche die Drillinge gründlich unter fließendem Wasser. Bei dünner, unbeschädigter Schale müssen sie nicht geschält werden – die Schale gibt Textur und enthält wertvolle Nährstoffe. Bringe einen großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen und koche die Kartoffeln etwa 15 Minuten, bis sie mit einem Messer leicht eingestochen werden können, aber noch Widerstand haben. Sie sollen nicht zu weich sein, da sie später noch in der Pfanne schmoren.

Wichtig: Schöpfe vor dem Abgießen eine kleine Kelle des stärkehaltigen Kochwassers ab und stell es beiseite. Es wird zum Ablöschen benötigt.

Die Aromabasis aufbauen

Schritt 2: Schalotten und Knoblauch schneiden Schneide die Schalotten in feine Ringe oder Streifen und hacke den Knoblauch fein. Je feiner die Schalotten geschnitten sind, desto besser schmelzen sie in die Sauce ein.

Schritt 3: Anschwitzen Erhitze das Olivenöl in einer großen, weiten Pfanne bei mittlerer Hitze. Dünste Schalotten und Knoblauch etwa 5 Minuten glasig – ohne Bräunung. Schalotten sollten weich und leicht transparent werden. Dieser Schritt bildet die aromatische Grundlage, auf der alle weiteren Aromen aufbauen.

Schritt 4: Tomatenmark anrösten Gib das Tomatenmark in die Mitte der Pfanne und röste es unter ständigem Rühren etwa 1–2 Minuten an, bis es deutlich dunkler wird und ein nussiges Aroma entwickelt. Dieses Karamellisieren des Marks verdoppelt seinen Umami-Gehalt und ist entscheidend für die Tiefe der fertigen Sauce.

Lösche dann mit der beiseitegestellten Kelle Kartoffelkochwasser ab und rühre alles vom Pfannenboden. Das stärkehaltige Wasser bindet die Aromen und gibt der Sauce später Körper.

Die Sauce entwickeln

Schritt 5: Gewürze einarbeiten Rühre das geräucherte Paprikapulver, Oregano, Tamari, Salz und Pfeffer unter. Lasse alles 2–3 Minuten bei niedriger Hitze sanft köcheln – die Gewürze brauchen etwas Zeit, um sich vollständig zu entfalten und zu verbinden. Die Sauce sollte jetzt bereits tiefrot und aromatisch duften.

Schritt 6: Kichererbsen und Kartoffeln hinzufügen Hebe die abgetropften Kichererbsen unter die Sauce und füge dann die vorgekochten Kartoffeln hinzu. Wende alles behutsam, damit die Kartoffeln nicht zerdrücken, aber alle Zutaten gleichmäßig mit der Sauce überzogen sind. Lass alles 3–4 Minuten auf mittlerer Hitze schmorend zusammengaren.

Schritt 7: Creme und Spinat einrühren Gieße die pflanzliche Kochcreme in die Pfanne und rühre alles zu einer gleichmäßigen Sauce. Gib dann den grob gehackten Spinat hinzu. Lasse alles noch einmal 3–4 Minuten bei niedriger Hitze köcheln, bis die Sauce cremig eingedickt ist und der Spinat vollständig zusammengefallen ist. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.

Das Topping

Schritt 8: Sonnenblumenkerne rösten Gib die Sonnenblumenkerne in eine kleine, trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Schwenken 2–3 Minuten, bis sie goldbraun duften. Achtung: Sie können schnell anbrennen – lieber bei etwas niedrigerer Hitze und mit mehr Geduld.

Schritt 9: Anrichten und servieren Verteile die cremige Paprika Kartoffel Pfanne auf tiefen Tellern, streue die gerösteten Sonnenblumenkerne großzügig darüber und serviere sofort – mit frischem Brot, das die Sauce aufnimmt, oder einfach pur.

Beilagen und Serviervorschläge

Diese Pfanne ist als eigenständiges, vollwertiges Hauptgericht konzipiert. Wer aber ergänzen möchte:

Frisches Baguette oder Ciabatta ist die einfachste und befriedigendste Begleitung. Die aromatische Sauce hört erst auf, wenn das letzte Stück Brot aufgetunkt ist.

Couscous oder Bulgur verwandeln die Pfanne in ein nahöstlich inspiriertes Bowl-Gericht. Die Körner saugen die Sauce auf und machen die Mahlzeit noch sättigender.

Joghurt-Dip – auch pflanzlich – als frischer Kontrast zur würzigen Sauce. Ein Klecks Sojajoghurt mit Zitronensaft, Knoblauch und Salz bringt eine erfrischende Kühle.

Fladenbrot oder Pita passt durch seine leichte Sauerigkeit hervorragend zur Paprikasauce und ist in vielen Kulturen die klassische Begleitung zu würzigen Pfannengerichten.

Variationen für mehr Abwechslung

Mit Paprikastreifen

Füge 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote in Streifen zu den Schalotten hinzu und brate sie 5 Minuten mit an. Das verstärkt den Paprikaaromen und bringt Süße und Frische ins Gericht.

Schärfer und rauchiger

Gib ½ TL Chiliflocken und einen Teelöffel Tahini zur Sauce hinzu. Das Tahini rundet die Säure der Tomaten ab und gibt eine nussige Tiefe, die hervorragend zum geräucherten Paprika passt.

Mit Feta oder Ziegenkäse

Für eine nicht-vegane Variante zerbröckele 80 g Feta über die fertige Pfanne. Sein salzig-cremiger Charakter ergänzt die süßlich-rauchige Sauce auf überraschend harmonische Weise.

Mit Tofu statt Kichererbsen

Würfle 200 g festen Tofu und brate ihn in etwas Öl goldbraun, bevor du ihn zusammen mit den Kartoffeln in die Sauce gibst. Der Tofu nimmt die Aromen der Sauce auf und bietet eine andere Textur als Kichererbsen.

Herbstlich mit Kürbis

Ersetze die Hälfte der Kartoffeln durch Butternutkürbis in gleichmäßigen Würfeln. Kürbis kocht etwas schneller als Kartoffeln – entsprechend früher hinzufügen oder separat vorkochen.

Mit Mangold statt Spinat

Mangold hat eine etwas robustere Textur als Spinat und einen leicht erdigen Geschmack, der gut zur Paprikasauce passt. Die Stiele separat etwas länger in der Pfanne garen, Blätter erst zum Schluss dazugeben.

Nährwerte und warum dieses Gericht so wertvoll ist

Pro Portion (bei 2 Portionen):

  • Kalorien: ca. 620 kcal
  • Kohlenhydrate: 75 g
  • Eiweiß: 18 g
  • Fett: 28 g
  • Ballaststoffe: ca. 14 g

Vollwertiges pflanzliches Protein

Die Kombination aus Kichererbsen und Kartoffeln liefert ein beeindruckendes Aminosäureprofil. Kichererbsen sind reich an Lysin, das in Getreide oft fehlt – zusammen mit den Kohlenhydraten der Kartoffeln entsteht eine nahezu vollständige pflanzliche Proteinversorgung. 18 g Eiweiß pro Portion sind für ein rein pflanzliches Gericht ein hervorragender Wert.

Ballaststoffreich und verdauungsfreundlich

Kichererbsen, Kartoffeln und Spinat liefern gemeinsam rund 14 g Ballaststoffe pro Portion – mehr als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs. Ballaststoffe fördern die Verdauung, ernähren die Darmflora und halten langanhaltend satt.

Spinat – klein, aber mächtig

Frischer Spinat liefert Eisen, Magnesium, Folsäure und die Vitamine A, C und K. Das Vitamin C in der Tomatensauce unterstützt dabei die Aufnahme des pflanzlichen Eisens aus dem Spinat – eine clevere natürliche Symbiose im Rezept.

Geräuchertes Paprikapulver – mehr als Geschmack

Paprikapulver enthält Capsaicinoide, Carotine und Vitamin E. Geräuchertes Paprikapulver hat durch den Räucherprozess zudem phenolische Verbindungen mit antioxidativer Wirkung. So ist dieses Gewürz nicht nur Geschmacksträger, sondern leistet auch einen Beitrag zur Nährstoffdichte des Gerichts.

Tipps für das perfekte Ergebnis

  1. Kartoffelkochwasser aufheben: Die Stärke im Kochwasser bindet die Sauce auf natürliche Weise und gibt ihr Körper. Nicht vergessen!
  2. Tomatenmark wirklich anrösten: 2 Minuten in der trockenen Pfannenmitte – bis es dunkel wird – verdoppelt seinen Geschmack. Geduld zahlt sich hier aus.
  3. Kichererbsen abspülen: Das Abspülen der Dosenflüssigkeit entfernt Konservierungsstoffe und gibt dem Gericht einen frischeren Geschmack. Wer das Aquafaba (die Dosenflüssigkeit) verwenden möchte, kann es für vegane Saucen oder Desserts aufheben.
  4. Spinat nicht zu früh: Spinat gibt beim Erhitzen viel Feuchtigkeit ab. Zu frühes Hinzufügen verdünnt die Sauce. Immer erst am Ende, wenn alles andere fertig ist.
  5. Sonnenblumenkerne nie weglassen: Sie sind das einzige knusprige Element im Gericht und setzen einen wichtigen texturellen Kontrast. Wer mag, kann sie durch gehackte Cashews oder Walnüsse ersetzen.
  6. Pfannengröße beachten: Eine wirklich große, weite Pfanne ist wichtig. 750 g Kartoffeln plus Kichererbsen plus Sauce brauchen Platz – eine zu kleine Pfanne führt zu ungleichmäßigem Garen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Pfanne im Voraus zubereiten? Ja. Die fertige Pfanne schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt sogar noch aromatischer. Im Kühlschrank 3–4 Tage haltbar. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe zugeben, da die Sauce beim Stehen eindickt.

Kann ich das Gericht einfrieren? Bedingt. Die Kartoffeln verlieren beim Einfrieren etwas an Textur. Wer einfrieren möchte, sollte nur die Sauce mit Kichererbsen einfrieren und frische Kartoffeln beim Aufwärmen hinzufügen.

Was, wenn ich keine pflanzliche Kochcreme habe? Normale Sahne funktioniert ebenfalls. Für eine leichtere Variante: 100 ml Sahne mit 100 ml Gemüsebrühe mischen. Kokosmilch ist eine weitere Option – sie gibt dem Gericht eine tropische Note.

Kann ich Tiefkühlspinat verwenden? Ja, aber den Spinat erst vollständig auftauen und gut ausdrücken. Er enthält deutlich mehr Wasser als frischer Spinat und kann die Sauce sonst verdünnen.

Wie mache ich das Gericht schärfer? Füge ½–1 TL Chiliflocken oder eine fein gehackte rote Chilischote zusammen mit dem Knoblauch hinzu. Alternativ: etwas Harissa in die Sauce einrühren.

Weitere herzhafte Pfannen- und Schmorgericht-Ideen

Wer diese cremige Paprika Kartoffel Pfanne liebt, findet hier weitere Rezeptideen für vollwertige Mahlzeiten:

Das cremige Lauch-Kabeljau-Ragout ist für alle, die gerne Fisch mögen: zarter Kabeljau in einer samtig-cremigen Lauchmasse – elegant, schnell und überraschend einfach zuzubereiten.

Für Fleischliebhaber sind die saftigen Minutensteaks mit Zwiebeln ein absolutes Must-try. Schnell gebraten, mit einer herzhaften Zwiebelsauce – klassisch und unschlagbar gut.

Wer noch mehr Gemüsepfannen-Inspiration sucht, findet im gebratenen Kohlrabi-Pfannenklassiker ein unterschätztes Gemüse in seiner besten Form – knusprig angebraten, aromatisch gewürzt und verblüffend wandelbar.

Fazit

Die cremige Paprika Kartoffel Pfanne ist das Gericht, das beweist: Pflanzlich kochen bedeutet weder Verzicht noch Kompromiss. Im Gegenteil – hier treffen Trost und Nährstoffvielfalt, Würze und Cremigkeit, Einfachheit und Geschmackskomplexität auf eine Art aufeinander, die man gerne wiederholt.

Was dieses Gericht so besonders macht, ist die Kombination aus klugen Küchentricks und ehrlichen Zutaten: das angeröstete Tomatenmark, das Kartoffelkochwasser als Ablöschflüssigkeit, das geräucherte Paprikapulver als aromatischer Anker. Jeder dieser Schritte ist bewusst gewählt – und gemeinsam ergeben sie ein Gericht, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Koche es einmal – und du wirst verstehen, warum manche Pfannengerichte zu festen Ritualen werden. Guten Appetit!

Cremige Paprika Kartoffel Pfanne

Cremige Paprika Kartoffel Pfanne

Matthias Krüger
Vorbereitungszeit 8 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 43 Minuten
Gericht Schnelle Küche
Portionen 2 Personen
Kalorien 620 kcal

Zutaten
  

  • 750 g kleine Kartoffeln Drillinge
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Tomatenmark
  • 240 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft
  • 3 EL geräuchertes Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL Tamari oder Sojasauce
  • 200 ml pflanzliche Kochcreme z. B. auf Hafer- oder Sojabasis
  • 70 g frischer Spinat grob gehackt
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Anleitungen
 

  • Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser etwa 15 Minuten vorkochen, bis sie leicht weich sind, aber noch Biss haben. Anschließend abgießen.
  • Schalotten in feine Streifen schneiden, Knoblauch hacken.
  • Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten glasig dünsten.
  • Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Eine kleine Kelle vom Kartoffelkochwasser hinzufügen, um das Tomatenmark zu lösen.
  • Geräuchertes Paprikapulver, Oregano, Tamari, Salz und Pfeffer einrühren und einige Minuten sanft köcheln lassen.
  • Kichererbsen unterheben. Die vorgekochten Kartoffeln hinzufügen und alles gut vermengen.
  • Pflanzliche Kochcreme einrühren und den gehackten Spinat dazugeben. Einige Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig ist und der Spinat zusammenfällt.
  • Sonnenblumenkerne in einer separaten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und vor dem Servieren über das Gericht streuen.
Keyword Cremige Paprika Kartoffel Pfanne

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